• Beitrag zuletzt geändert am:27. Juni 2021
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Polstertruhe – Die Gartenparty war ein voller Erfolg. Nach gemütlichem Zusammensein wird das Geschirr in die Küche geräumt, der Tisch abgewischt und der Grill wieder zur Seite gestellt. Fragt sich nur wo die Polster von der Sitzecke verstaut werden sollen? Ganz genau! In der guten alten Polstertruhe.

Der treue Begleiter wird seiner Funktion vielleicht schon seit Jahren gerecht und dabei fällt die Gartentruhe meist gar nicht sonderlich auf. Kein Wunder, dies ist auch nicht die Aufgabe von Auflagenboxen. Aber was ist dann die Anwendung einer solchen Truhe?

In erster Linie dienen Kissenboxen der Unterbringung von sämtlichen Gegenständen. Es muss sich nicht nur um Polster handeln, die in der Polstertruhe verstaut werden. Genauso finden auch Grillbesteck, Spielzeug, Badetücher, Gartenzubehör, Werkzeug, diverse Ersatzteile usw. – gut, die Liste ist schier endlos, wenn es um die Aufbewahrungsmöglichkeiten in Kissenboxen geht.

So wie es die Individualität auch verlangt, sehen die Bedürfnisse sehr unterschiedlich aus, was wiederum zur Folge hat, dass die Polstertruhe vom System abweichen kann. Was ursprünglich nur als Wetterschutz für Kissen und Stoffe gedacht war, dient heute generell zur Einlagerung verschiedenster Utensilien.

Das Praktische an einer Polstertruhe

Während die Gartenmöbel an sich meist problemlos im Außenbereich überwintern können, ist dies bei Kissen nicht der Fall. Wo also hin mit den Kissen und Polstern? Auflagenboxen bieten die ideale Ergänzung, schließlich Polstertruhesind sie speziell darauf ausgelegt.

Während große, sperrige Kästen für den Außenbereich weniger schön sind, haben Kissenboxen ein elegantes, anmutendes Design. Die große Auswahl macht es möglich, dass die Truhe dezent im Hintergrund bleibt, zugleich als Sitzmöglichkeit dient oder aber einfach nur riesigen Stauraum bietet. Dies bleibt den eigenen Wünschen überlassen.

Die Aufbewahrungsbox ist wetterfest und besteht meist aus wasserdichtem Material. Sie ist die ideale Ergänzung für jeden Garten und wenn mal besonders darauf geachtet wird, fällt auf, dass auch fast jeder Garten eine solche besitzt.

Wo kann eine Polstertruhe aufgestellt werden?

Zunächst gilt es zu beachten, dass die Truhe einen festen Stand hat. Unebene und schräge Flächen sind nicht geeignet für das Aufstellen einer Polstertruhe. Der Untergrund ist quasi egal, auf welchem die Kissentruhe platziert wird – ob Wiese, Fliesen, Beton oder Kies, überall ist es möglich die Polstertruhe aufzustellen.

Solange die gekaufte Polstertruhe auch wetterfest ist, spielt es keine Rolle ob sie überdacht ist. Im Normalfall hält die Box allen Beanspruchungen Stand, sofern sie als wetterfest vom Hersteller deklariert wurde. Ist die Box nicht wetterfest, empfiehlt es sich, diese in einen Bereich zu stellen, der vor Regen und Wind einigermaßen geschützt ist.

KissenboxGrundsätzlich ist eine Polstertruhe für den Garten gedacht. Das bedeutet nicht, dass sie nicht auch im Innenbereich aufgestellt werden kann. Eine Aufbewahrungsbox aus Teakholz (s. Foto) beispielsweise eignet sich auch für das Fußende am Bett im Schlafzimmer um für Stauraum zu sorgen.

Dennoch empfiehlt es sich eher die Box nächst der Gartenbank zu stellen. Die Grenzen sind nur den eigenen Vorstellungen gesetzt.

Aus welchen Materialien gibt es Polstertruhen?

Kunststoff

Die beliebteste Box besteht aus Kunststoff und ist rechteckig.Kissenbox Polyrattan

Sie ist beständig und resistent gegen Witterungseinflüsse. Meist sind die einzelnen Elemente schlicht zusammengesteckt, dennoch ist die Truhe aus Kunststoff robust. Solche Truhen sind auch in Rattan Optik zu finden, dem sogenannten Polyrattan (s.Foto).

So ist es möglich die Aufbewahrungstruhe im gleichen Design, wie die Gartenmöbel zu beschaffen. Während Kissentruhen aus Kunststoff meist die günstigere Variante bilden, sind sie trotzdem qualitativ hochwertig. Sie erfüllen ihre Funktion und sind äußerst langlebig.

Holz

Im teuren Segment finden sich Truhen aus Teakholz.

Viele nehmen sie als optisch hochwertiger wahr. Einer der Vorteile ist jedenfalls, dass die Box aus Holz auch zum Sitzen als Art Sitzbank dient. Es ist darauf zu achten, dass Holz mit der Zeit ausbleicht. Vor allem, wenn es ungeschützt im Freien steht, kann es leicht ausbleichen.

Eine Lasur schafft Abhilfe und sorgt dafür, dass das Material auch noch nach Jahren gut aussieht. Teakholz ist im Übrigen beständiger als so manch anderes Material.

Metall

AuflagenboxEine eher seltene Variante ist die Polstertruhe aus Metall.

Während sie fest und stabil ist, ist besonders auf das Material beziehungsweise die Beschichtung zu achten.

Entweder Edelstahl oder herkömmlicher Stahl mit Pulverbeschichtung kommt dabei zum Einsatz. Dadurch kann auch die Box aus Metall allen äußeren Einflüssen standhalten.

Wer sind bekannte Hersteller und wo gibt es Polstertruhen zu kaufen?

Polstertruhen sind im Baumarkt mühelos erhältlich. Der Vorteil ist, dass die Box bereits begutachtet und geprüft werden kann. Leider ist jedoch oftmals die Auswahl im Fachmarkt auf Plastik Kissenboxen begrenzt.

Eine wesentlich größere Auswahl bietet da schon das Internet. Von Onlinemärkten über Versandhäuser bis zu spezialisierten Websites für Polstertruhen gibt es alles, was das Herz begehrt. Selbst Baumärkte bieten Aufbewahrungsboxen im Internet an, die Auswahl ist dabei viel größer. Herrscht eine gewisse Verunsicherung, welche Box denn die richtige ist, so ist es immer noch besser im Fachmarkt vorbeizusehen. Eine Fachberatung findet man aber ohnehin sowohl im Fachgeschäft, als auch telefonisch oder per E-Mail im Internet.

Bekannte Hersteller von Polstertruhen sind Keter, Deuba und Koll. Diese Hersteller bieten größtenteils Boxen aus Kunststoff an, während der Hersteller Songmics sich dem Polyrattan verschrieben hat.

Generell ist es nicht so wichtig, von welchem Hersteller die Kissentruhe ist. Vielmehr ist es von Bedeutung, dass die Box dem Konzept entspricht:

  • Möchte ich einfach nur Platz zum Einlagern schaffen?
  • Möchte ich meinen Garten aufwerten und eine neue Sitzmöglichkeit wie eine Gartenbank schaffen?
  • Wieviel Platz steht zur Verfügung und wieviel kann ich verstauen?

Bevor die Suche nach der idealen Aufbewahrungsbox beginnt, ist es notwendig diese Fragen zu klären.

Polstertruhe selber bauen, ist das möglich?

Wird im Internet danach gesucht, sich eine Polstertruhe selbst zu bauen, dann sind nur Anleitungen für Boxen aus Holz auffindbar. Das ist naheliegend, da Kunststoff nur schwer selbst hergestellt werden kann und auch das Blech zuzuschneiden, sehr aufwendig wäre. Eine Aufbewahrungsbox aus Holz selbst zu bauen ist jedoch genau das Richtige für jeden Hobby Handwerker.

Du brauchst:

  • Wasserfeste Sperrholzplatten,
  • vier Stück Balken,
  • Terrassendielen
  • und einige Edelstahlschrauben.

Der einfachste Weg ist, dass das Sperrholz bereits im Baumarkt auf die richtigen Maße zugeschnitten wird. Danach ist nur noch der Zusammenbau notwendig. Es wird auch empfohlen, das Sperrholz vorher an der Oberfläche zu behandeln. Gegebenenfalls kann es nach dem Zusammenbau auch lackiert werden.

Ein ganz besonderes Feature sind Gasdruckfedern. Sie werden am Deckel montiert und erlauben, dass dieser sich sanft öffnet, im geöffneten Zustand verbleibt und sich sanft schließt.

Eine Polstertruhe selbst zu bauen, bedeutet viel Zeitaufwand und Arbeit. An Kosten wird, wenn überhaupt, nur wenig gespart. Es ist eher die Lust dazu und der Stolz, dass die Aufbewahrungsbox von eigener Hand hergestellt wurde, als die Kosten, was jemanden dazu antreibt.

Diverse Kundenrezensionen

Es ist immer hilfreich andere Kundenbewertungen beziehungsweise Meinungen einzuholen. Gartenboxen werden vielfach genutzt, sehr geschätzt und sind aus dem modernen Kleingarten nicht wegzudenken. Mit der Farb- und Materialwahl kann aus dem Vollen geschöpft werden und jede Gartenbox hat ihr individuelles Design.

Was die meisten Kunden anprangern ist,

  • wenn die Box eine schlechte Verarbeitung aufweist. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Kiste schnell ausbleicht, sich leicht verzieht oder einfach, anders als vom Hersteller versprochen, nicht wasserfest ist.
  • Auch die Montage verärgert und begeistert Kunden fast gleichermaßen.

Wie auch bei jedem anderen Produkt, kann die Qualitätsgüte enorm abweichen. Wenn aber Kundenrezensionen online verfolgt werden, fällt auf, dass die meisten Gartenboxen durchwegs positiv bewertet werden.

Fazit

Gartenboxen erleichtern den Alltag im eigenen Zuhause enorm. Sie sorgen für zusätzlichen Stauraum und sind zugleich optisch aufwertend. Gartenbank mit StauraumOb als Sitzmöglichkeit oder einfach nur als Stauraum, eine Kissentruhe darf nicht fehlen.

Gerade deswegen hat der Markt die Entwicklung verfolgt und bietet heute eine größere Auswahl denn je. Kunden haben die Wahl zwischen Teakholz, Metall (Edelstahl, Aluminium) oder Kunststoff (Polyrattan, Polyamid, etc.) und suchen sich auch noch die gewünschte Farbe aus.

Hinzu kommt noch die Möglichkeit die Polstertruhe in verschiedenen Größen auszusuchen. Der Individualität sind also nur die eigenen Vorstellungen als Grenzen gesetzt. Ist dennoch bei all der großen Auswahl nicht das Richtige dabei, kann die Polstertruhe auch ganz einfach selbst gebaut werden.

Auflagenboxen sind die ideale Aufbewahrungsmöglichkeit für Gegenstände jeglicher Art. Mit einem aufgeräumten Kleingarten lässt sich der Sommer genießen und die nächste Grillfeier kommt bestimmt!